nach 3 Wochen Pause war es wieder soweit und wir sind in die nächsten beiden Tage der Ausbildung gegangen. Diesmal als kleines Special, direkt in den Bewegungs- und Beratungsräumen von feel the energy by Stephan Poschik in Mödling um gleich in der Praxis ein Beispiel zu sehen wie man als zukünftiger diplomierter Personal Fitnesstrainer arbeiten kann.
Ausdauer
Als erstes haben wir noch die Ausdauer in der Theorie zu einem Ende gebracht - abschließende Trainingsplanerstellungen für die verschiedensten Praxisbeispiele angefangen von einer Frau nach der Entbindung bishin zu einem Atlethen der auf einen Marathon hin trainiert.
Um das ganze Ausdauerthema abzuschließen haben wir uns noch die verschiedensten positiven Auswirkungen von Ausdauertraining auf die Gesundheit angesehen.
Trainingslehre
Nun endlich kommen wir zur heiligen Schrift eines jeden Personal Trainers - der Trainingslehre...
Als erstes stehen die Prinzipien der Trainingsgestaltung an:
- Prinzip der trainingswirksamen Belastung
- Prinzip der progressiven Belastung
- Prinzip der kontinuierlichen Belastung
- Prinzip der periodischen Belastung
- Prinzip der wechselnden Belastung
- Prinzip der richtigen Belastungsfolge
Als nächstes steht ein Abstecher in die Anatomie an - der Muskelstoffwechsel:
Unterm Strich dreht sich alles ums ATP - was ist es, woher kommt es, welche Aufgabe hat es, wie wird es vom Körper hergestellt und was ist der Unterschied zwischen anaerob alaktazid und anaerob laktazid.
Belastungskomponenten sind unser nächster Punkt:
- Belastungsintensität
- Belastungsdichte
- Belastungsumfang
- Belastungsdauer
- Trainingshäufigkeit
Somit genug der trockenen Theorie, erst noch die Mittagspause einlegen und dann geht es ab in die Natur zum Praxistraining!
Outdoortraining:
Laufschule und Koordinationstraining
Diese beiden Trainingsformen sollten immer im ausgeruhten Zustand gemacht werden da sonst die Verletzungsgefahr deutlich höher ist. Bei der Laufschle ist quasi alles erlaubt solange es sich nicht negativ auf den Körper auswirkt. Grundsätzlich reicht eine Strecke von 15 - 30 Metern und eine Trainingsdauer von max. 30 Minuten. Alles zusammen sollten nicht mehr als 4 Sprungkombinationen in einer Trainingseinheit eingebaut werden.
Krafttraining
Als nächstes laufen wir ins Naherholungsgebiet Eichkogel (bei Mödling) und lernen die unterschielichsten Möglichkeiten kennen die uns die Natur für ein ordentliches Training zur Verfügung stellt. Hier nochmals einige Beispiele zur Erinnerung:
Schranken für Dips oder zum Überspringen, Zaun für eine leichte Variante von Liegestütz, liegender Baum für Banksprünge, Baumstamm für Balanceübungen, Äste für Klimmzüge und Bauchübungen, Bäume für schräge Liegestütz und laufen in Liegestützstellung, usw....
Nachdem der Tag schön intensiv war darf ein abschließendes ausführliches Dehnen natürlich nicht fehlen! Vor allem nachdem es einen Tag später gleich mit dem Unterricht und dem Training weiter geht!

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